Magazin: The Heritage Post

Magazine gibt es en masse und für jeden sollte das Passende dabei sein, egal welche Interessen man hat. Doch die Zeitschriftenhandlungen sind oft überfüllt und unüberschaubar. Dabei gibt es so manche Schätze, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Wir machen uns auf die Suche und stellen unsere liebsten Fundstücke vor. Heute: The Heritage Post

Das Magazin gibt es in zwei Ausführungen, einmal für Frauen und einmal für „Herrenkultur“. Die Männerausgabe erscheint seit 2012, die für Frauen erst seit März 2014. Gemeinsam ist ihnen die Liebe für besondere Dinge. „Heritage“ heißt übersetzt „Erbe“, und dieser Name trifft insofern zu, als dass es hauptsächlich um Dinge geht, die man tatsächlich von den Großeltern geerbt haben könnte.

Inhalt:

Nach dem persönlichen Vorwort des Herausgebers an die LeserInnen wird in jeder Ausgabe ein Lieblingsstück vorgestellt. Das kann zum Beispiel eine Schere in Form eines Storchs sein.

Es folgen auf gut 50 Seiten Portraits von fünf Herren bzw. fünf Frauen. Diese können jeden Alters sein, auch Kinder sind schon mal darunter. Es sind scheinbar gewöhnliche Menschen von der Straße und dennoch ist jeder von ihnen auf seine Art besonders, wie man in den Texten nachlesen kann. Die Fotos zeigen sie in ihrer Lebenswirklichkeit, zu Hause, bei der Arbeit oder Ausübung ihrer Hobbies. Sie präsentieren sich dabei in verschiedenen Outfits und stellen ihre Lieblingsprodukte vor.

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Danach widmet sich die Zeitschrift einzelnen Kategorien, wie Mode, Beauty und Schmuck. Dabei geht es immer um die Entdeckung besonderer Dinge. Es werden Produkte und Marken vorgestellt, die teilweise eine lange Geschichte haben und immer noch erhältlich sind, wie zum Beispiel nostalgische Autos, eine alte Seifenmanufaktur oder eine Uhr aus dem Hause Cartier. Die Produkte sind meist handwerklich hergestellt, mit Liebe gemacht und von hoher Qualität. Die Zeitschrift jagt nicht den neuesten Trends hinterher, sondern hebt originelle Dinge hervor. Es geht um Entschleunigung und Beständigkeit, um Dinge, die die Zeit überdauern und damals wie heute ihre Besitzer lange begleiten und für diese einen unschätzbaren Wert haben.

Das Anliegen der Zeitschrift lautet deshalb auch:

Insofern ist es also durchaus ein didaktisches Magazin, welches dazu beitragen möchte, dass Produkte wieder geschätzt werden, Produktionswege und Preise verstanden werden und der Leser sich seine eigene Meinung und seinen Stil bildet.

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Weitere Kategorien sind Kochen, wo man Rezepte zum Nachkochen findet und Living, wo man Einblicke in außergewöhnliche Wohnungseinrichtungen gewährt bekommt. Außerdem werden Filme, Musiker und Künstler vorgestellt, von denen man wahrscheinlich noch nicht gehört hat, da sie nicht dem Mainstream entsprechen.

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Den Abschluss bildet eine Kolumne zu gesellschaftlich relevanten Themen. Die Texte sind anspruchsvoll geschrieben, ihnen wird etwa gleichviel Platz wie den dazugehörigen Bildern eingeräumt. Auf dem Cover jeder Ausgabe ist eine Illustration des Herausgebers abgebildet. Die Werbeanzeigen sind unaufdringlich und dem Konzept der Zeitschrift entsprechend.

Zielgruppe:

Die beiden Magazine richten sich an Männer und Frauen, die ein Faible für schöne, zeitlose und hochwertige Dinge fernab von kurzweiligen Trends haben und sich diese auch leisten können.

The Heritage Post – Magazin für Herrenkultur und The Heritage Post – Magazin für die Frau erscheinen 4x jährlich und kosten jeweils 7,50 € in Deutschland, in Österreich 8,50 €.

http://theheritagepost.com/