Konzert: Nada Surf

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Kennt man die Musik von Nada Surf nur flüchtig, wie die bekanntesten Songs Inside of Love und Always Love, hat man den Eindruck, sie spielen verträumten, leichten, etwas eintönigen Indie Pop, den man sofort an der Stimme von Matthew Caws erkennt. Dass sie aber auch anders können, haben die vier bereits in die Jahre gekommenen New Yorker am Freitagabend im Linzer Posthof bewiesen. Auf der Tracklist befanden sich neben den eingängigen Stücken auch schwermütige Songs, die unter die Haut gehen, es wurde aber auch so richtig abgerockt. Natürlich durften Waiting for Something sowie die 90er-Jahre Hymne Popular nicht fehlen. Mit im Gepäck hatten Nada Surf außerdem ihr aktuelles, im April erschienenes Album You Know Who You Are, woraus vor allem Cold To See Clear die Menge zum Tanzen brachte. Zwischendurch unterhielt Sänger Matthew Caws das Publikum mit Anekdoten aus ihrem Touralltag und es wurden traumatisierende Jugenderlebnisse aufgearbeitet, über die er heute lachen kann. Man wird älter, weiser und begreift, dass jeder perfekt ist, so wie er ist. Und wenn doch einmal wieder alles schief läuft, haben Nada Surf mit dem Song Blankest Year die passende Antwort parat: „Oh fuck it! I´m going to have a party“, welche am Ende von allen im Chor laut hinaus posaunt wurde.

http://www.nadasurf.com/

Foto: privat

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2 Gedanken zu “Konzert: Nada Surf

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